Die Urnenkammer

Oftmals auch Urnennische oder Kolumbarium genannt

Urnenwände bestehen aus über- und nebeneinanderliegenden Fächern oder Kammern, die auch als Urnennischen bezeichnet werden. In diesen Urnennischen finden Urnen ihre letzte Ruhestätte. Urnenwände stehen häufig gruppiert in freier Lage auf dem Friedhofsgelände. Sie können jedoch auch auf der Innenseite von Friedhofsmauern aufgestellt sein. In jedem Fall wird die Urnenkammer mit einer Urnenverschlussplatte verschlossen. Diese wird von Steinmetzen meist mit Name, Geburts- und Todesdatum des Verstorbenen graviert. Die Gestaltungsmöglichkeiten dieser Grabstätten sind stark eingeschränkt. Dennoch erfährt diese Grabart wegen der nicht erforderlichen Grabpflege und dem damit wegfallenden Zeitaufwand großen Zuspruch. Teilweise werden nicht mehr genutzte Friedhofsgebäude, wie beispielsweise alte Kapellen und Trauerhallen oder Mausoleen als Kolumbarium umfunktioniert. Auf diese Weise werden alte Gebäude erhalten und einer neuen Bestimmung als Gräbstätte zugeführt.