Blickpunkt Bestattungsvorsorge

Eigenverantwortlich vorsorgen!

Gründe für die Bestattungsvorsorge in Bestattungsvorsorge Nauheim:

Hinterbliebene sollen und müssen im Trauerfall zahlreiche Entscheidungen bezüglich der Bestattungsvorsorge treffen. Wenn diese nicht wissen, was der oder die Verstorbene sich für seine Bestattung vorgestellt hatte, kann dies ggf. zu Verunsicherung innerhalb der Familie führen. Daher  stellen viele Menschen bereits zu ihren Lebzeiten sicher, dass ihre eigene Bestattung, wunschgemäß am Tag X durchgeführt wird.

Rückblickend waren traditionell schriftliche Absprachen oftmals vollkommen unnötig. Familien kümmerten sich um die Bestattung ihrer Familienmitglieder - die meist bereits zu Lebzeiten besprochen wurde und sich an die ortsübliche Bestattungsdurchführung orientierte. Allerdings unterliegen selbst Traditionen dem stetigen Veränderungsprozess einer Gesellschaft, welcher sich mitunter in der Vielzahl neuer Bestattungsmöglichkeiten widerspiegelt. In modernen Familienstrukturen erscheint somit eine schriftliche Festlegung sinnvoll. So werden heutzutage häufig nicht ausschließlich Familienmitglieder, sondern auch besonders nahestehende Freunde in die Bestattungsorganisation mit einbezogen. Im Vorfeld der Bestattungsvorsorge sollten Sie sich daher jeder Vorsorgende gut überlegen, welche Bestattungsvorstellungen er selbst hat und sich über die Möglichkeiten gewissenhaft informieren, bevor diese Bestattungswünsche schriftlich festlegt werden. Von zentraler Bedeutung ist hierbei die Einbindung und Absprache aller Beteiligten.

Mit der Bestattungsvorsorge stellen sich Menschen der Endlichkeit des eigenen Daseins und stellen sich mit dieser Auseinandersetzung auch diesem zum Leben gehörenden Lebensabschnitt eigenverantwortlich. Etwaige Befürchtungen, die eigenen Bestattung wird nicht erwartungs- und wunschgemäß durchführt werden ausgeschlossen und Angehörigen sowie Freunden wird die oftmals als Last empfundene Entscheidungshoheit durch die von Ihnen zuvor festgelegten Handlungsanweisungen genommen. Sodass, diese sich voll und ganz auf ihre Trauer und die damit einhergehende Auseinandersetzung mit dem Verlust konzentrieren können.

Aus den Bestattungswünschen, die sich als Handlungsanweisungen in der Bestattungsvorsorge wiederfinden, ergibt sich der voraussichtliche Kostenrahmen für die Bestattung. Dieser Kostenrahmen sollte als Kostenvoranschlag schriftlich durch ein Bestattungsunternehmen niedergeschrieben und dem Bestattungsvorsorge beigefügt werden. Bestattungsvorstellungen sollten immer im Rahmen der jeweiligen finanziellen Möglichkeiten bleiben. Denn, per Gesetz besteht eine Bestattungspflicht für die Hinterbliebenen! Welche die Bestattungswünsche auch finanziell tragen können müssen. Daher empfiehlt es sich durch entsprechende Verträge die im Vorfeld kalkulierten Kosten abzusichern oder die hierfür notwendigen finanziellen Mittel auf einem entsprechenden Konto bereitzustellen.

Eine Bestattungsvorsorge besteht somit bestenfalls aus drei Teilbereichen:

Ihren Bestattungsvorstellungen und -wünschen

Dem Kostenvoranschlag

Dem Bestattungsvorsorgevertrag 

Festlegung

Wie oben beschrieben, ist die Grundlage für den Bestattungsauftrag am Tag X die jeweiligen Bestattungswünsche des Vorsorgenden. Im Vorfeld sollten daher nicht nur Bestattungs- und Abschiedsmöglichkeiten in die Überlegungen eingehen, sondern auch die entsprechenden Bestattungskosten bei einem qualifizierten Bestattungshaus eingeholt werden.

Alle relevanten Informationen zu Bestattungskosten und Vorsorgemöglichkeiten können Sie bei qualifizierte-bestatter.de erhalten. Hierfür müssen Sie lediglich unsere Anfragemöglichkeit nutzen. Infolgedessen erhalten Sie alle Kostenaufstellungen und einen festen Ansprechpartner, welcher Ihnen bei aufkommenden Fragen zur Seite steht.

Bestattungskosten für Bestattungsartikel und Bestattungsdienstleistungen zu vergleichen, ist  übrigens keinesfalls pietätlos! Im Gegenteil, es ist überaus sinn- und verantwortungsvoll! Von zentraler Bedeutung für Ihre Entscheidung bleiben allerdings die Gespräche innerhalb Ihres familiären und freundschaftlichem Umfelds. Da genau diese Menschen, eines Tages, für die von Ihnen festlegte sowie gewünschte Bestattungsdurchführung verantwortlich sein werden. Ihr Bestattungsvorsorgevertrag wird grundlegende Fragen beantworten und zahlreiche Details beinhalten. Welche Sie gemeinsam mit den von Ihnen gewählten Bestattungshaus schriftlich festlegen. 

Wichtig ist: Bestehen Sie grundsätzlich auf einem schriftlichen Kostenvoranschlag, bevor Sie Vereinbarungen treffen und unterschreiben!

Beauftragung

Wenn Sie die Totenfürsorge zu Lebzeiten nicht festlegen, also wer sich nach Ihrem Tod um die Bestattungsdurchführung insbesondere kümmern soll, übernehmen dies üblicherweise Familienangehörige - entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen zur Bestattungspflicht. Diese Festlegung kann abseits der gesetzlichen Bestimmungen durch die Übertragung der Totenfürsorge  durch Sie erfolgen. Die Übertragung der Totenfürsorge muss zwingend schriftlich erfolgen und sollte beiderseits zu Lebzeiten unterschrieben (vom Vorsorgenden sowie dem der die Totenfürsorge übernimmt) und der Bestattungsvorsorge beigefügt werden. Mit der Totenfürsorge können Sie ein bestimmtes Familienmitglied, einen guten Freund, einen gesetzlichen Betreuer oder den Bestatter selbst bestimmen. Kurzum: Eine Person die Ihr Vertrauen genießt! 

Diese Person leitet alle Maßnahmen Ihrer Bestattung am Tag X ein, überwacht und kontrolliert den ordnungsgemäßen Ablauf sowie die Umsetzung Ihrer Bestattungsvorsorge. 

Wichtig ist: Die Aufbewahrung aller Unterlagen zur Bestattungsvorsorge. Der Aufbewahrungsort sollte bekannt sein, sodass die Unterlagen im Trauerfall sofort gefunden werden können.